Enstehung und Entwicklung der FeG Medenbach

Entstehung und Entwicklung unserer FeG

Die Entstehung der FeG Medenbach begann durch einen kleinen Kreis gläubiger älterer Frauen, die sich im Jahr 1913 in einer Bauernstube versammelten.
In den Jahren 1916 – 1919 fanden die ersten Evangelisationen statt. In den darauffolgenden Jahren wurden immer wieder Evangelisationen durchgeführt. Es kam eine Anzahl von Menschen, insbesondere junge Menschen zum Glauben.
Ab März 1917 wurden jeden Sonntag Gottesdienste und jeden Mittwoch Gebetsstunden durchgeführt.
Hermann Schürenberg übernahm im Frühjahr 1923 den Predigtdienst auf dem Westerwald. Der Besuch der regelmäßig stattfindenden Versammlungen nahm ständig zu.
Ein eigenes Gemeindehaus wurde 1926/1927 gebaut.
Die Aufnahme in den Bund erfolgte am 18. 06. 1938.

Eine besondere Erweckung erlebte die Gemeinde 1957. Es fanden 43 Geschwister den Weg zur Gemeinde.
Ein größeres Gemeindehaus wurde Mitte der 60iger Jahre nötig.

Gemeinde Medenbach 1960 klein         (zur Vergrößerung bitte das Bild anklicken)
Die FeG üblichen Arbeitsgruppen und steigende Besucherzahlen erforderten in den folgenden Jahren eine Erweiterung des Gemeindehauses, welches in 1990 eingeweiht wurde.
Ein Highlight in den Jahren 1999 bis 2004 und 2006 bis 2008 war der „Feierabend“, eine Samstagabendveranstaltung, die von unserer Jugend in sehr viel Arbeit mit Liebe vorbereitet und gestaltet wurde. An diesen Abenden, die monatlich stattfanden, wurden viele Hundert Jugendliche mit dem Evangelium erreicht.

Gemeinde Medenbach 1998 klein(zur Vergrößerung bitte das Bild anklicken)                                                         Die Gemeinde hat heute ca. 180 Mitglieder und wurde von folgenden Pastoren betreut:
Hermann Schürenberg, Friedrich Faust,
Gustav Adolf Pötz, Ernst Sturm, Kurt Becker,
Arno Schmidt, Peter Bremicker und Rolf Nagel.

Charakteristika des Gemeindelebens heute

Da die klassischen Evangelisationen, wie oben genannt wurden, nicht mehr durchgeführt werden, stellt sich die Frage, wie wir heute die Botschaft Gottes den Menschen weitersagen. Ein zweckmäßiges und ansprechendes Gemeindehaus soll dafür den Rahmen bilden; darum sind wir zur Zeit wieder mit größeren Umbaumaßnahmen beschäftigt. Nicht nur baulich soll sich dabei Altes mit Neuem verbinden. Auch in anderen Bereichen bleibt das die ständige Aufgabe: in der Gottesdienstgestaltung und in der Musik, in der Jugend- und Seniorenarbeit und bei diakonischen oder missionarischen Projekten wie z.B. bei den inzwischen langjährigen Kontakten zu einigen rumänischen Gemeinden. Solche „Umbaumaßnahmen“ im wörtlichen und im übertragenen Sinn erfordern Sachkenntnis und Geduld, Treue zum Auftrag, Mut zu Neuem, Kreativität im Detail, aber vor allem die Liebe zu den Menschen – zu denen, die schon dazugehören und zu denen, die wir noch erreichen möchten. Für all das erbitten wir Gottes Segen und Leitung heute und in der Zukunft.

Zukunft klein(zur Vergrößerung bitte das Bild anklicken)

Quelle: Jubiläumszeitschrift 75Jahre FeG Dill-Westerwaldkreis vom Okt.2014             

Inhalt und Bildmaterial: Hans Günter Schäfer

Einweihung im Mai 2017

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